Aufbau eines Hundes für Mantraling

Am 11. Januar 2021 hat die Labradorhündin Hazel das Licht der Welt erblickt. Am 9. März ist sie bei uns eingezogen. Ziel ist es, aus ihr einen tollen Familienhund zu machen, der weiter als Rettungshund im Bereich Mantrailing erfolgreich werden soll. Hier zeigen wir, wie man einen jungen Hund für das Mantrailing ausbildet. Wir profitieren dabei von jahrelanger Erfahrung, die wir mit unserer Hündin Ladina machen durften. Nichts aber ersetzt, sich selber mit Literatur und Übung im Umgang mit Hunden Erfahrung anzueignen. Und wichtig ist: Geduldig sein und sich Zeit lassen, lieber sauber ausbilden als aufs Tempo zu drücken und dann Hund wie auch Hundeführerin respektive Hundeführer zu überfordern und zu demotivieren.

Hier der erste Trailversuch von Hazel am 3.4.2021. Die Hündin weiss noch nicht, was wir von ihr möchten. In diesem Film sehen Sie wesentliche Elemente: Opferbindung, also spielerische Auseinandersetzung des späteren Opfers mit dem Hund, damit dieser Freude entwickelt, fremde Menschen zu finden. Weiter darf der Hund sehen, wohin sich das Opfer bewegt, er soll dieses aber nach dem Start nicht mehr sehen, damit er auf Geruch und nicht auf Sicht geht. Wenn der Hund über den am Boden liegenden Geruchartikel geht, den Einsatzbefehl einsetzen (z.B. „Trail“). Am Schluss soll sich das Opfer freuen und den Hund belohnen. Hier der Film:

https://youtu.be/GAknu51a43o

Die Rituale müssen in der Folge gefestigt werden, damit der Hund lernt, was von ihm erwartet wird. Schnell kann man den Geruchsgegenstand in einen Sack legen und ihn dem Hund zu Beginn des Trails präsentieren. Wichtig: Länge des Trails noch nicht erhöhen!