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Fast arrival
Ist das volle Spiel forciert, ist die
Ansage der Manche schwächer als die Ansage auf tieferer Stufe.
Mancheansage =
Abschluss
Die Ansage des vollen Spiels ist zu passen.
Ausnahmen: - Der Eröffner hebt die
Partnerfarbe auf die Manchehöhe
(z.B. 1 §
- 1
© - 4
©, was
19+ Punkte zeigt)
- Während des
Lizits wurde mit vierten Farbe zum vollen Spiel forciert, der
Partner sagt nun 3 SA an und anschliessend wird dessen Farbe auf
Stufe
4 unterstützt
- Der Partner
öffnet gleich 4 ©/ª
und haben Sie vis à vis 4 Topstiche, müssen
Sie unbedingt den Schlemm suchen (mit 3½ Topstichen ist es Sache
Ihres Gefühls). Dass Mancheansagen in der Regel das Lizit
abschliessen ist eine Folge des Prinzips "fast Arrival".
Lizitstil
Wenn wir die Punktemajorität haben,
lizitieren wir langsam, besitzt sie hingegen der Gegner, sagen wir gleich auf
jener Stufe an, bis zu welcher wir sowieso gehen wollen, wobei wir die
Trumpfkarten addieren und auf der Höhe der Summe ansagen.
è
Law of total
tricks
Grund: Mit Punkten langsam lizitieren, um
den richtigen Kontrakt auf gewünschter Höhe zu finden und um dem Gegner die
Chance zur Intervention zu geben, was uns die Chance zum Strafkontra eröffnet.
Mit wenig Punkten nehmen wir dem Gegner den Lizitraum weg.
Eröffnungen
Die Eröffnungen sind an erster und zweiter
Stelle solide, an dritter Stelle hingegen ist alles erlaubt. An vierter
Stelle öffnen wir aggressiv, beachten dabei aber die "Pik-Regel" (vgl.
hinten).
Edelfarben eröffnen wir aggressiv, während
wir bei den Unterfarben dies nur mit soliden Eröffnungen tun.
Grund: Bei Edelfarbenkontrakten benötigt
man für ein volles Spiel nur 10 Stiche, was man teilweise durchaus auch dann
erfüllen kann, wenn die Manche gerissen wurde. Demgegenüber braucht man für das
Gewinnen von 11 Stichen meist solide Werte. Weiter haben Edelfarben- eröffnungen
durchaus barragierenden Charakter, während Unterfarbeneröffnungen den Gegner
meist wenig in seinen Aktionen behindern können.
Bluffgebote
Bluffgebote sind selten, beispielsweise an
dritter Stelle aber möglich. Auch in den klassischen Situationen können sie
durchaus Sinn machen. Zum Beispiel: 1
§ / Kontra /
1 ©
mit 3er-©
und §-Fit.
Wichtig: Der Partner verhält sich wie vis à vis einer natürlichen Eröffnung.
Spielstil/Technik
Wir spielen technisch. Das
Glückspiel überlassen wir den Gegnern.
Beachte: Es gibt sinnvolle und idiotische
Bluffgebote; auch hier kann man sich also technisch und taktisch geschickter
oder weniger klug verhalten. Und Bluffgebote bewirken auch, dass man für den
Gegner nie leicht auszurechnen ist.
Immer saubere Spielpläne machen.
Interventionen
Wir intervenieren aggressiv, wenn die
Intervention für den Gegner störend ist.
Beispiele: 1
§ - 1
¨ zeigt eine
respektable Eröffnung, da die Intervention den Gegner
kaum stört
1 §
- 1 ª
nimmt dem Gegner 2 Farben weg und setzt daher nur 6 Punkte
voraus
1 §
- 2 ª
ist demgegenüber sehr störend und kann daher - wenn man „weak
jump overcalls“ spielt (nicht so in unserem System!) -
grün gegen rot auch
schon mit
ª Q10xxxx
© x
¨ 109x
§ xxx
gemacht werden (mit
ª KQ10xx
© x
¨
109xx §
xxx sagt man "1 ª"!).
Wieso der Unterschied? Mit dem
zweiten Blatt will ich, dass der Partner Pik ausspielt, mit der ersten Hand will
ich nur den Gegner stören.
In unserem
System sagt man mit ª
Q10xxxx ©
x ¨
109x §
xxx nach einer gegnerischen §-
oder ¨-Eröffnung
„2 ¨“
(Doppeltransfer), 2 ©/ª
verspricht demgegenüber 10+ HP und einen Zweifärber mit der angesagten Farbe
sowie der vom Gegner nicht eröffneten Unterfarbe.
Die Intervention auf Stufe 2 ohne Sprung
zeigt immer Eröffnungsstärke und eine 6er-Farbe (oder eine exzellente
5er-Farbe).
Vierte Farbe forcierend
zum vollen Spiel
Das Lizit der vierten Farbe forciert in der
Regel zum vollen Spiel und fragt nach einem Stopper (alertieren).
Zwei fehlende Farben
Mit dem Lizit der dritten Farbe zeigen wir
hier einen Stopper und fragen nach dem Stopper in der vierten Farbe.
Eine fehlende Farbe
Das Lizit dieser Farbe fragt nach dem
Stopper. Auch diese Grundregel findet sich in allen vergleichbaren Situationen
umgesetzt.
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Fast arrival
If a game force exists, bidding
game is weaker than a bid on a lower level.
Game bids = termination
The bid of game is to be passed.
Exceptions: - Opener raises
partner’s suit to the game level
(e.g. 1
§
- 1 ©
- 4
©,
which shows 19+ points)
- With the bid of fourth suit forcing to game,
partner bids 3 NT and afterwards supports a suit at the 4 level
- Partner opens 4
©/ª
and you have 4 top tricks opposite, you must look for slam (with 3½ top
tricks, it is a matter of judgement). That game bids usually end the
auction is a consequence of the principle of “Fast Arrival”.
Bidding Style
If we have the majority of
points, we bid slowly. If however the opponents possess them, we
immediately bid to the level at which we want to go anyway, whereby we
add the trump cards and bid to the level of the sum.
è
The Law of Total
Tricks
Reason: With points we bid
slowly in order to find the correct contract at the desired level and in
order to give the opponent the chance for intervention, which gives us
the chance to penalty double. With few points we take away bidding space
from the opponent.
Openings
Openings are respectable in
first and second seat, in third seat however anything goes. In
fourth seat we open aggressively; note at the same time however the
Spades rule (see later).
We open major suits
aggressively, while with the minors we do this only with solid openings.
Reason: With major suit
contracts one only needs 10 tricks, which one can definitely be made
some of the time even when one has stretched to bid game. In contrast to
this one usually needs solid values to win 11 tricks. Furthermore major
suit openings have a definite pre-emptive character, while minor suit
openings can usually do little to impede the opponent in his actions.
Bluff bids
Psyche bids are rare, however
possible in third seat for example. Also in the classic situations, they
can really make good sense. For example: 1
§
/Double/ 1
©
with 3
©
and a §
fit. Important: Partner behaves like opposite a natural opening.
Playing style/technique
We play technically. We
leave lucky play to the opponents.
Note: There are sensible and
idiotic psyche bids; also here one can therefore behave technically and
tactically more adeptly or less prudently. And bluff bids also mean
that is never easy for the opponent to calculate.
We always make clear game plans.
Interventions
We intervene aggressively if the
intervention is disruptive for the opponent.
Examples: 1
§
- 1 ¨
shows a respectable opening because the intervention hardly disrupts the
opponent
1
§
- 1 ª
takes 2 suits away from the opponent and therefore assumes only 6 points
1
§
- 2 ª
in contrast to this is very disruptive and can therefore - if one is
plays weak jump overcalls (not so in our system!) - be made green
against red even with
ª
Q10xxxx
©
x ¨
109x §
xxx
(with
ª
KQ10xx
©
x ¨
109xx §
xxx, one says 1 ª!).
Why
the difference? With the second hand I want partner to lead spades, with
the first hand I only want to disrupt the opponents.
In
our system one also says 2
¨
(Double transfer) with
ª
Q10xxxx
©
x ¨
109x §
xxx after an opposing
§
or ¨
opening whereas in contrast 2
©/ª
as well as the minor not opened by the opponent promises 10+ HP and a
two suiter with the bid suit.
Intervention at the 2 level
without a jump always shows opening strength and a 6 card suit (or an
excellent 5 card suit).
Fourth suit forcing to game
As a rule, the bid of the fourth
suit is forcing to game and asks for a stopper (alertable).
Two missing suits
With the bid of the third suit,
we show a stopper here and ask for a stopper in the fourth suit.
One missing suit
The bid of this suit asks for a
stopper. Also this basic rule applies in all comparable situations.
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