Die Versteckperson wird im Training eingesetzt, um das zu findende Opfer darzustellen. Zu Beginn der Ausbildung wird es auch für die Opferbindung eingesetzt. Beim eigentlichen Training wird der Geruch der Versteckperson auf einen Geruchsträger transferiert (welcher sich dann in einer verschlossenen Tüte oder einem Glas befindet), anschliessend legt sie in Absprache mit der Übungsleitung eine Trailspur auf und wartet im Ziel, bis der Hund sie gefunden hat. Danach bestätigt die Versteckperson die Leistung des Hundes mit Futter, dass die Hundeführerin respektive der Hundeführer mitbringt und beschäftigt sich spielerisch mit dem Hund, um die Opferbindung zu bestätigen. 

Um den Hund auf alle möglichen Opfer vorzubereiten, sollten nicht nur Versteckpersonen eingesetzt werden, welche der Hund bereits kennt. Man sieht das am Beispielen von Hazel: Kennt der Hund das Opfer, rennt der Hund zu diesem (Beispiel 1), kennt er das Opfer nicht, ist das Auffinden schwieriger (Beispiel 2).  

Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen mit unterschiedlichen Essgewohnheiten erzeugen unterschiedliche Geruchsbilder. Daher ist es für einsatzfähige Hunde unbedingt nötig, als Versteckpersonen Menschen aus unterschiedlichen Völkern einzusetzen (Zitat 1). 

Literaturhinweise

Zitat 1: Schweda / Nester, Mantrailing, Finden statt suchen, 2019, Seite 126