Double Blind bedeutet, dass eine Hundeführerin respektive ein Hundeführer und der Hund einen Übungstrail ohne Begleitung ablaufen und nicht wissen, welchen Weg die Versteckperson gegangen ist. Auch dürfen keine technischen Hilfsmittel mitgenommen werden, welche allfällige Abweichungen anzeigen.

Die Idee ist, dass ein solcher Trail einen echten Realeinsatz simulieren soll. Man kann dies durchaus mal versuchen, man sollte dies aber - wenn überhaupt - selten tun. Denn es besteht die Gefahr, dass sich bei der Abarbeitung Fehler einschleichen und zum Standard werden. Hunde sind zwar liebenswert, aber doch Opportunisten. Sie suchen wenn möglich den Weg des kleinsten Widerstandes. Eine Begleitperson, die den Trail kennt, kann sofort korrigierend eingreifen, damit sich keine Fehlentwicklungen einstellen. 

Gerade zu absurd ist es, mit dem Double Blind Verfahren Prüfungen durchzuführen. Dies bestätigt jeder Prüfungsexperte, der sein Handwerk wirklich versteht.